Montag, 24. Juli 2017

Rezension zu „Murder Park“

„Murder Park“ war vor 20 Jahren eine Insel mit einem Freizeitpark. Ihr damaliger Name war „Zodiac Island“. Doch nach drei bestialischen Morden wurde der Park geschlossen.

Nun soll mit „Murder Park“ eine neue Attraktion eröffnet werden. Der Park ist Jeff Bohner, dem damaligen Mörder, gewidmet. Anlässlich der Eröffnung werden 12 Personen auf die Insel eingeladen. Es sind Journalisten und Kamerateams, die über den Park berichten sollen.

Doch gleich am ersten Abend stirbt eine Person durch einen Unfall. Ist es wirklich ein Unfall oder ist wieder ein Mörder auf der Insel unterwegs?

„Murder Park“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Jonas Winner. Ich hatte das Glück und durfte dem Hörbuch lauschen. Die Sprecher Uve Teschner, Detlef Bierstedt, Oliver Brod und Vera Teltz haben soweit ihre Arbeit gut gemacht. Die Zwischenstücke fand ich zwar etwas holprig gesprochen, der Haupttext von Uve Teschner kam allerdings sehr gut rüber.

Der Thriller fängt soweit auf einer Fähre an, mit der alle Personen auf die Insel fahren. An diesem Punkt hätte ich allerdings bereits die Hauptperson Paul Greenblatt im Meer versenken können.

Paul ist die unsympathische und cholerische Nervensäge in Person. Paul ist der Mensch, dem man gerne die Bratpfanne überziehen würde. Der Rest der Truppe, ist allerdings auch nicht viel besser zu ertragen.

Die Story an sich, könnte ganz gut und spannend sein, zumindest laut dem Inhaltsverzeichnis. Tatsache ist jedoch, dass sich der komplette Inhalt dahin daher zieht. Und zwar so dermaßen, dass ich irgendwann angefangen habe, Kapitel weiter zu hüpfen. Und man mag es kaum glauben, aber mir haben die fast 40 übersprungenen Kapitel am Ende absolut nicht gefehlt. Vor allen Dingen der ständig herumschreiende Paul hat mir nicht die Bohne gefehlt.

Das Hörbuch war schon die gekürzte Fassung, ich möchte gar nicht daran denken, wie langweilig es erst ist, das komplette Buch zu lesen. Mir hat hier wirklich jegliche Spannung gefehlt. Zumal ich mich auch gefragt hatte, warum die ganzen Interviews zwischendurch immer waren. Diese dämlichen, überflüssigen Gespräche hätte man locker weg kürzen können.

Auch bin ich irgendwie mit der Anzahl der Personen auf der Insel nicht mitgekommen. Zum einen wurden 12 Personen eingeladen. Zum anderen waren mit den Personen aber auch die Chefin und das Personal mitgezählt. Aber zumindest die Chefin lädt sich doch nicht selbst ein. Kann jetzt sein, dass ich es durch das Hörbuch nicht ganz verstanden habe, dieser Punkt kann also auch an mir liegen.

Im Gegensatz zu dem recht langweiligen Geschehen stand die Beschreibung der ermordeten Frauen im krassen Gegenlicht. Mir kam es fast so vor, als würden in dem Buch lediglich die misshandelten Frauen den Thriller ausmachen. Wobei es für mich immer fraglich ist, wie genau muss man jetzt wirklich solche Fantasien ausleben und dem Leser mitteilen, wenn man an anderer Stelle weniger einfallsreich ist.

Das große Finale Ende habe ich mir dann komplett angehört. Den Großteil der Aufklärung war mir irgendwie schon am Anfang bewusst. Der Sinn der ganzen Sache, ist mir auch nach dem Ende nicht wirklich klar. Leider kann ich hier nicht genauer darauf eingehen, sonst müsste ich zu viel spoilern. Sollte alles wirklich nur zu dem einen Zweck gewesen sein? Ich hake das einfach mal unter „Das Hörbuch war gekürzt“ ab und lasse die Gedanken an die Sache.

Der Schluss war im Großen und Ganzen, für mich, sowieso etwas arg lächerlich. Diese letzten Geschehnisse waren meines Erachtens zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Das Buch musste ein Ende haben, egal wie.

Nun gut, es tut mir leid, aber mehr als 1 Stern kann ich hier wirklich nicht geben. Es freut mich, dass so vielen Lesern das Buch wirklich gefallen hat. Ich persönlich konnte überhaupt nichts damit anfangen.


1 / 5 Sterne


Rezension zu „Heliosphere 2265 – 11 – Vergeltung“

Die Rebellen sammeln sich und versuchen sich neu zu ordnen. Admiral Santana Pendergast befindet sich auf der NOVA Station, während die HYPERION auf dem Weg zu CORE I ist.

Und dann tritt der perfide Plan von Imperator Sjöberg in Kraft und das „Projekt Vergeltung“ nimmt seinen Lauf.

Obwohl Pendergast sofort Maßnahmen einleitet, kostet die Vergeltung unzähligen Menschen das Leben. Die Zeit rennt ihnen davon.

Auch die Besatzung der HYPERION wird bereits erwartet und erfährt unglaubliches.

„Heliosphere 2265 – 11 – Vergeltung“ ist der elfte Band der Heliosphere Saga aus der Feder des Autors Andreas Suchanek. Der elfte Band setzt die Spannung des vorangegangenen Bände ohne Luft zu holen fort.

In diesem Band bekommt man langsam Einblicke in die Hintergrundstory der Serie. Es wird schon einiges aufgeklärt. Jedoch bleibt noch vieles im Dunkeln.

Admiral Santana Pendergast ist immer noch meine Favoritin. Ich finde ihre Figur einfach absolut gelungen. Auch die anderen Charaktere um Pendergast und Cross sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Es ist einfach eine gelungene Truppe.

Die Story selbst ist natürlich wieder rasant und spannend. Zum Luftholen bleibt hier kaum Zeit.

Ich kann nur sagen, es gibt bislang keine Serie, bei der ich bereits beim elften Band und immer noch so begeistert bin.

Natürlich hört der Band wieder so auf, dass man den nächsten gleich dahinter schieben muss um weiter zu lesen.

Wie gehabt, ich kann die Serie nur weiter empfehlen.


5 / 5 Sterne



Rezension zu „Tsumitsuki“

Kuroe wohnt in einem alten Schrein. Immer wieder kommen Mädchen dahin um sich zu überzeugen, ob die alte Legende, die man sich erzählt, auch stimmt. In dem Schrein soll jedem seine Schuldgefühle genommen werden. Doch es ist ganz anders, als die Mädchen denken.

„Tsumitsuki“ ist ein Einzelband aus der Welt der Horrorkurzgeschichten.

Das Cover hat mich in seiner Einfachheit direkt angesprochen. Die Zeichnungen selbst sind auch sehr gelungen. Die Art der Zeichnungen sind für mich in der Comic und Manga Welt sehr wichtig. Sind sie nicht gelungen, interessiert mich die Story auch nicht.

Daher habe ich zu dem Manga gegriffen. Er erscheint auch auf dem ersten Blick sehr düster und deprimierend.

Die einzelnen Storys selbst werden dann mit der Zeit etwas langweilig. Das System dahinter ist doch immer das Gleiche. Es wird nicht spannender, die Sache dümpelt einfach von Geschichte zu Geschichte weiter. Auch fraglich, warum hier an der Schule nichts passiert, als doch auffällt, dass ständig Mädchen verschwinden.

Auch mit der Geschichte an sich konnte ich jetzt nicht wirklich viel anfangen. Am Ende gibt es auch nicht wirklich eine Erklärung für das Ganze.

Daher kann ich sagen, das Cover und die Zeichnungen sind wirklich gelungen. Der Inhalt selbst konnte mich weder fesseln, noch war es für mich irgendwie spannend und mitreißend.

Ich kann den Manga jetzt nicht wirklich weiter empfehlen.


2 / 5 Sterne


Rezension zu „Overlord 1“

Im Jahre 2126 wird ein neues Onlinegame veröffentlich, das ungeahnte Spielmöglichkeiten eröffnet. Doch 12 Jahre später, werden die Server schon wieder down gefahren, weil es mittlerweile an interessierten Spielern fehlt. „Momonga“ ist der Chef der größten Gilde auf dem Server und hat seine Leute dazu aufgerufen, mit ihm die letzten Sekunden auf dem Server zu verbringen. Doch am Ende ist er doch alleine und wartet auf das Aus des Games.

Doch irgendetwas ist wohl schief gelaufen. Über der Downtime ist Momonga immer noch im Game. Allerdings ist alles anders geworden. Die NSCs des Games haben auf einmal ein Eigenleben und reden mit ihm. Dazu hat sich die Welt verändert und Momonga kann sich auch nicht mehr ausloggen.

Doch will der Realplayer von Momonga überhaupt noch aus dem Game heraus? Und was erwartet ihn in einer Welt, die nun nicht mehr nach dem vorherigen Spielprinzip funktioniert?

„Overlord 1“ ist der Auftakt einer Manga Serie über ein MMORPG Spiel.

Die Zeichnungen sind wirklich gelungen und haben mich direkt in den Bann gezogen. Das Cover wirkt auf den ersten Blick etwas unruhig, hat mich aber trotzdem sofort angesprochen.

Ich habe selbst jahrelang das Onlinegame LineageII gezockt und fand auch hier direkt in sie Story hinein. Alle Abkürzungen waren mir gleich geläufig. Mir macht die Story unheimlich Spaß zu lesen. Wobei dieses Liebesgedöhnse zwischen Momonga, jetzt Ainz und Albedo hätte nicht sein müssen.

Auch kann ich sehr dem Spieler von Momonga nachempfinden. Ich persönlich hatte auch schon mehrere Server downs bei LineageII mitgemacht. Wenn man sich etwas aufgebaut hat und dann gelöscht wird, das macht einem schon fertig.

Ich werde an dieser Serie auf jeden Fall dran bleiben. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht.

Ich kann den Manga wirklich nur weiter empfehlen, vor allem an alle MMORPG Spieler!


5 / 5 Sterne


Donnerstag, 20. Juli 2017

Rezension zu „Der Hirte“

Oslo. Die Politikerin Kari Lise Wetre wendet sich an die Polizei. Ihre Tochter ist verschwunden und meldet sich nicht mehr. Doch ist sie wirklich verschwunden? Eigentlich ist sie Mitglieder der verschworenen Sekte „Gottes Licht“.

Doch dann wird der Hauptkommissar Fredrik Beier nach Solro gerufen. Fünf Mitglieder der Sekte „Gottes Licht“ wurden ermordet. Bei der Durchsuchung des Geländes finden die Ermittler die Kelleranlagen des Hofes. Die Anlage ist ausgebaut wie ein Hochsicherheitstrakt, was so gar nicht zu der Sekte passt.

Wer und warum hat man jetzt die fünf Leute umgebracht? Und wo ist der Rest der Sekte verblieben? Und dann meldet sich Annette Wetre bei einer Mitarbeiterin ihrer Mutter und will wieder nach Hause kommen. Aber es darf keiner wissen.

Was steckt hinter dem Ganzen Geheimnis um die Sekte „Gottes Licht“?

„Der Hirte“ ist der Debütthriller aus der Feder des Autors Jingar Johnsrud.

Ich habe dem Fall als Hörbuch lauschen dürfen. Die Stimmte von Dietmar Wunder war wirklich perfekt für diesen Fall. Die Stimme konnte mich richtig in dem Fall mitreißen.

Mit dem Hauptkommissar Fredrik Beier hatte ich so meine Problemchen. Ich komme mittlerweile mit diesen abgewrackten Ermittlern nicht mehr klar. Ein Jammertal an Person stellt Fredrik in dem Thriller dar. Der Sohn starb bei einem Unfall, die Ehe geschieden und doch hat er eine Affäre mit seiner Ex-Frau. Naja, man kann das gerade noch so ignorieren. Ich schätze, an der Stelle wurde, hoffentlich, das Hörbuch gekürzt.

Mir hat die Expertin für islamistischen Fundamentalismus Kafa Iqbal sehr gut gefallen. Ich fand sie sympathisch, intelligent und selbstsicher.

Übertrieben fand ich den absolut überlegenen, hyperintelligenten, megamäßig starken und entstellten Auftragskiller.

Der Fall an sich war sehr anstrengend. Alleine mit dem Anfang konnte ich nichts anfangen. Es folgten sehr viele sehr schnelle Wechsel zu verschiedenen Personen und Orten bis der Fall sich endlich einpendelte. Durch das Hörbuch war das ziemlich schwer nachzuvollziehen.

Im Grunde war die Hintergrundstory wirklich spannend. Der eigentliche Fall hat mich schon gefesselt.

Fraglich war für mich, der ständige Einwurf der Zeit um 1946. Am Ende des Buches frage ich mich immer noch, was mir das Ganze eigentlich sagen sollte. Es war viel Gerede und Text, doch nicht wirklich brauchbar für den Fall an sich. Da auch so alles zur Genüge aufgeklärt wurde.

Auch weiß ich immer noch nicht so ganz, was der Islam mit den Experimenten zu tun hatte. Geschweige denn, wer dieser „Hirte“ war. Bis fast zum Ende hin dachte ich, das wäre der Chef der Sekte. Kann jetzt sein, dass er es war, aber da kam am Ende noch etwas anderes zur Sprache, ich bin verwirrt.

Ich fand, dass der Autor einfach zu viele verschiedene Themen in seinem Buch haben wollte. Islam, Terrorismus, Sektenleben, Experimente an Menschen, Nazis und den bösen Attentäter. Hier wäre weniger wirklich mehr gewesen. Zumal die Zusammenhänge, zumindest im Hörbuch, nicht wirklich aufgeklärt wurden.

Der Fall hätte sich einfach nur um die Sekte und den Attentäter drehen können. Das hätte schon ein komplettes Buch ausgefüllt.

Normal würde ich für das Buch nur 3 Sterne vergeben. Da es sich hier um einen Debüt Roman handelt und der Autor schon ein gewisses Maß an Potential hat, vergebe ich trotz dass mir einiges nicht gefallen hat, 4 Sterne. Das Ermittlerduo hat Zukunft, wenn es denn weiter zusammen ermitteln wird. Ob der Autor das Level steigern kann, wird man dann im zweiten Buch sehen.

4 / 5 Sterne



Montag, 17. Juli 2017

Rezension zu „Junktown“

Eine Welt in der Zukunft. Konsum und Drogen werden hier groß geschrieben, sogar vom Staat angeordnet und überprüft. Die Welt ist so kaputt, dass die Menschheit sich nicht mehr selbst fortpflanzen kann. Sogenannte Brutmütter haben das Gebären übernommen. Riesengroße Maschinen, die der Produktion von Menschen dienen.

Und dann passiert es. Solomon Cain wird zu einem Vorfall gerufen. Eine junge Brutmutter ist ermordet worden. Zuerst sieht es nach einer Beziehungstat aus. Der Ontogenetiker Thon steht an erster Stelle auf der Fahndungsliste. Und Cain setzt sich gleich in Bewegung um, den Typen dingfest zu machen. Doch auch der Geburtsvorstand der Pregnantam, der Firma, der die Brutmutter gehört, möchte mit Cain ein paar Wörtchen reden.

„Junktown“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Matthias Oden.

Der Roman lässt sich irgendwie zwischen Dystopie und Science Fiction eingliedern. Der Schreibstil des Autors ist einzigartig. Die Wortgewandtheit und der Einfallsreichtum sind wirklich bemerkenswert. Oden schafft eine Welt, die ich bisher noch nie gehabt hatte.

Ich war gleich auf der ersten Seite schon in die Geschichte versunken. Diese Welt ist so krank und kaputt, dass ich nur am Lachen war. Ich könnte gar keine Beispiele nenne, ich müsste das komplette Buch wiedergeben. Die Story war absolut meine Schiene.

Alleine die Idee mit diesen Brutmüttern, darauf muss man erst einmal kommen. OK, manche Sachen waren vielleicht etwas fraglich. Wie kann sich ein Mensch in eine Brutmutter verlieben, aber seien wir doch mal ehrlich, gibt es nicht jetzt schon genug Menschen, die ihr Auto oder sonst was wirklich lieben? Also ist das dann doch nicht wieder so weit hergeholt.

Auch der Einfall, dass man vom Staat her Drogen konsumieren muss, ist mal etwas ganz anderes. Nur auf einen Abstinenzschein kann man bei bestimmten Fällen auf Drogen verzichten. Könnte man auch sagen, ist ja kein Wunder, wenn sich die Menschheit deswegen nicht mehr selbst fortpflanzen kann. Und die Tatsache, dass man sich Menschen züchten kann, wie man sie braucht ist auch nicht so abwegig. Es gibt heute auch schon genug, die gerne in die Gene ihrer Kinder alles Mögliche spritzen würden. So scheint es auch nicht so abwegig, dass man Brutmütter mit verschiedenen Humanklassen schwängern lassen kann. Man braucht auch schließlich immer bestimmte Personen für bestimmte Dinge. So kommt niemand unnötig auf die Welt. Und wenn dann doch mal nur die Klasse D heraus fällt, dann wird das Material gleich zum Recyceln benutzt, wie praktisch. Hab ich schon erwähnt, wie krank und abgefahren das Buch ist?

Ob man die Personen im Buch mögen muss? Keine Ahnung. Ich glaube, sie sind einfach zu kaputt, um richtig gemocht zu werden. Egal, ich fand Caine und Stukk einfach nur klasse.

Natürlich ist die Story in ihrer Art Geschmackssache. Ich persönlich fand das Buch einfach klasse, humorvoll, unterhaltend, erfrischend in der Wortschöpfung und einfach nur genial.

5 / 5 Sterne


Sonntag, 16. Juli 2017

Rezension zu „Terra Formars 02“

Mittlerweile sind 20 Jahre nach dem letzten Vorfall auf dem Mars vergangen. Die Menschen werden in Unkenntnis der eigentlichen Ereignisse gehalten.

Nun ist es an der Zeit, wieder eine Mission auf den Mars zu senden. Denn mit den letzten Überlebenden ist ein Virus mit auf die Erde gelangt. Dieses droht nun die Menschheit zu vernichten.

„Terra Formars 02“ ist der zweite Teil der Terra Forma Reihe aus der Feder des Autors Ken-ichi Tachibana.

Auch hier bei dem Band erwähne ich wieder gerne das tolle Cover. Es ist einfach gehalten, zieht mich allerdings trotzdem in den Bann.

Zum Manga gab es hier auch wieder diese kleine Character Card dazu.

Die Zeichnungen sind wie gewohnt genial. Die Figuren sehr gut heraus gearbeitet. Die Story fährt im Grunde zwar einen neuen Strang auf, dieser ist allerdings sehr spannend. Interessant wird es, wie dieses Virus auf die Erde gekommen ist und was jetzt für Nachfahren auf der Erde entstanden sind.

Mir gefällt es auch sehr gut, dass die Figuren aus der ganzen Welt kommen und sich nicht auf ein Land beschränken. Das macht die Story sehr realistisch, zumindest in der Zusammenarbeit der Länder. Ich hoffe doch, dass ich niemals einer Riesenkakerlake begegnen werde. Wobei das Jahr 2619 auch sehr unrealistisch für mein Überleben sein dürfte.

Mir hat der zweite Teil sehr gut gefallen und die Story hat mit einem Cliffhanger geendet, dass ich jetzt unbedingt den dritten Teil haben muss.

Ich kann die Serie bis jetzt wirklich weiter empfehlen.


5 / 5 Sterne