Freitag, 24. März 2017

Rezension zu „Der Weg des Inquisitors“

Torin wurde als Kind ausgesetzt und kam mit anderen Waisen in eine kirchliche Institution. Abgeschieden in der Wüste und nur zusammen mit den Priestern und dem Glauben ist Torin darin natürlich sehr gestärkt. Für ihn kommt nur der Weg des Inquisitors in Frage. Doch kommen in diesen Stand nur Jungen, deren Eltern die Ausbildung zahlen können. Nur sehr selten werden die Kosten von der Kirche übernommen.

Als der Großinquisitor Balosta im Kloster das Verhör einer Hexe vornehmen muss, sieht Torin darin seine große Chance. Und fast wie durch ein Wunder, nimmt Balosta ihn mit in die Stadt um ihn den Großmeistern der Inquisition vorzustellen.

Torin wird wirklich in der Akademie aufgenommen. Aber nicht nur er stößt auf Ablehnung. Seit diesem Jahr werden sogar Mädchen aufgenommen. Mädchen! Dabei haben Frauen in dieser Welt nichts zu sagen und sich klein zu halten. Erst recht haben sie nichts in der Kirche verloren. Torin kämpft also nicht alleine um seine Anerkennung und Ausbildung.

„Der Weg des Inquisitors“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Frank Rehfeld.

Das Cover selbst hat mich direkt angesprochen. Ich mag diese Art von Covern sehr gerne. Dieses düstere Fantasy Bild mit der glänzenden erhöhten Schrift ist wirklich sehr schön gestaltet. Wobei das Bild zu dem Inhalt etwas verwirrend ist. Ich dachte, auf dem Cover wäre Torin abgebildet, nach der Ausbildung. Jedoch passt das Bild nicht zu Torin und auch nicht recht zu Balosta, denn dieser ist ziemlich dick.

Auf der Innenseite des Buchdeckels befindet sich eine Karte. Ich liebe solche Karten und habe auch recht oft nachgesehen, wo die Reise von Torin entlang ging. Die Kapitel sind ein bisschen länger, lassen sich allerdings zum einen gut lesen und zum anderen recht gut gliedern.

Torin war im Buch ein wenig eigensinnig und egoistisch dargestellt. Ich fand das allerdings in diesem Falle sehr passend.

Die Geschichte ist zwar eine Fantasy Geschichte und der Autor weist darauf hin, dass es eine erfundene Religion mit einer erfundenen Kirche darstellt. Trotzdem sehe ich in dem Buch das typische Mittelalter mit seiner Hexeninquisition. Es hat mich jetzt nicht sehr gestört,  man sollte es aber erwähnen, dass hier nicht sehr viele Unterschiede zum Mittelalter gemacht wurden.

Man muss sich auch im Klaren sein, dass die Foltermethoden recht genau beschrieben wurden. Zwar nicht in blutigen Details, jedoch sehr weitgehend. Das war für mich in diesem Roman zwar soweit in Ordnung, ging mir jedoch sehr unter die Haut. Da dies im Mittelalter ja wirklich angewandt wurde.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Vor allem werden hier die Fronten nicht klar als Gut und Böse dargestellt. Alles schwimmt eher in einer Grauzone, was mir auch sehr gut gefallen hat. Allerdings dauert es schon einige Zeit, bis die Story Fahrt aufnimmt. Die Geschichte zieht sich schon am Anfang etwas dahin.

Trotzdem bekommt das Buch eine Empfehlung an Leser guter Fantasy Bücher. Hier ist der Action Teil jetzt nicht überlastend. Es geht mehr und das Ganze hinter den Kulissen. Mir hat das Gesamtwerk recht gut gefallen.


5 / 5 Sterne


Mittwoch, 22. März 2017

Rezension zu „Heliosphere 8 – Getrennte Wege - HS“

Zunächst hat es die HYPERION und ihre Besatzung geschafft. Sie wurde durch Admiral Santana Pendergast gerettet. Doch das Schiff ist ziemlich angeschlagen und muss zuerst einmal repariert werden. Was nicht einfach ist, da die Raumschiffwerften und das passende Material fehlen. Die Rebellen haben nur noch ihre eigenen Schiffe um die Löcher der HYPERION zu stopfen.

Unterdessen müssen sich einige auf gefährliche Missionen begeben. Cpf. Cross und Alpha 365 versuchen zum einen ein Heilmittel für Noriko zu beschaffen und zum anderen eine Möglichkeit, die Killchips unschädlich zu machen. Was wirklich nicht einfach ist und die Zeit hängt ihnen im Nacken.

Kensington und Akoskin müssen einen anderen speziellen Auftrag erledigen, der sie weit hinter die feindlichen Linien bringt. Wenn ihre Mission scheitert ist dies das Ende der Rebellion.

Und weiter ziehen die Machtspielchen von Präsident Sjöberg ihre Kreise.

„Heliosphere 2265 – 8 – Getrennte Wege“ ist der achte Band der Heliosphere Saga aus der Feder des Autors Andreas Suchanek. Der achte Band setzt die Spannung des siebten Bandes ohne Luft zu holen fort.

Die CD ist wieder einmal phantastisch. Ich habe sie gleich am Stück gehört. Als ich dann mittendrin war, war die Folge auch schon wieder rum. Es war so spannend, dass ich die Zeit, die verging gar nicht gemerkt habe.

Die Sprecher sind genial und passen sehr gut zu den einzelnen Charakteren.

Der Unterschied der beiden Parteien wird immer deutlicher. Der verzweifelte Kampf der Rebellen zu der Übermacht von Präsident Sjöberg. Man kämpft und hofft regelrecht mit, dass die Missionen der Rebellen Erfolg haben mögen. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie das wäre, wenn man unter der Knute von Sjöberg leben müsste. Wobei dies auch ganz gut einiges vom momentanen Weltgeschehen widerspiegelt. Auch unter Kim Jong-Un und solchen machtbesessenen, irren Personen möchte ich nicht leben müssen.

In diesem Band bin ich ganz gefesselt von Admiral Santana Pendergast und ihrem Dreadnought TORCH. Im Moment rückt sie für mich ganz in den Vordergrund des Geschehens. Ich mag sie sehr gerne und hoffe, sie schafft ihre Mission.

Die Serie hat mich bislang in keiner Weise enttäuscht oder bei mir einen negativen Beigeschmack hinterlassen. Der Stil ist für mich perfekt. Es bedarf nicht mehr an Beschreibungen und Ausführungen. Der Autor hat hier genau die richtige Menge an Informationen getroffen.

Auch ist das richtige Maß an privaten Geschichten eingehalten. Liebe ist vorhanden, nimmt aber zum Glück keine Übermaße an. Ich hoffe, dieses hohe Maß an gelungenem Inhalt wird bis zum Ende der Serie gehalten.

Ich kann dann nur noch sagen … warten auf Hörspiel Band 9 – „Entscheidung bei Nova“! 


5 / 5 Sterne


Montag, 20. März 2017

Rezension zu „Voll von der Rolle“

Loretta ist mal wieder voll am werkeln. Hat doch ihr Kumpel Frank endlich sein Büdchen übernommen und hat Eröffnung. Doch kurz vorher wird das frisch gestrichene Büdchen mit einer Farbbombe verkleckert. Loretta hat doch gleich die rettende Idee dazu. Doch das ist nicht Franks einziges Problem. Mit dem Büdchen, das er jetzt „Kropkas Klümpchenbude“ nennt, hat er nicht nur drei sehr spezielle alte Herren mitgemietet, sondern auch gleich noch etwas viel nervigeres. Doch Loretta ist damit wieder voll auf dem Plan und in Fahrt. Die Sache kommt erst richtig ins Rollen, als Loretta eines Morgens mal wieder über eine Leiche stolpert. Diesmal im wahrsten Sinne des Wortes.

„Voll von der Rolle“ ist der achte Roman der Loretta Luchs Reihe aus der Feder der Autorin Lotte Minck.

Wieder einmal bin ich von Loretta begeistert. Obwohl mir am Ende ein kleiner Wermutstropfen über blieb. So ganz bin ich mit der Beziehung von Loretta und Pascal nicht einverstanden. Ich hoffe, da tut sich in der nächsten Zeit noch einmal was. Mehr mag ich dazu nicht sagen.

Die Story ist wie immer, locker und leicht. Sie ist recht flott geschrieben und macht Spaß zu lesen. Natürlich darf man hier keinen tiefgründigen, bitterbösen Krimi erwarten. Es ist eben Loretta, sie sie leibt und lebt.

Fast noch besser als Loretta hat mir diesmal das neue Dreigestirn gefallen. Herrlich mit dem Dialekt und dem schwarzen Humor.

Was mir noch ein bissel auf dem Magen liegt, mir war Frank viel zu zurückhaltend. Da hat mir der sonstige Pfeffer gefehlt. Genau wie den anderen Ladenbesitzern. Mehr kann ich dazu nicht schreiben, ich mag ja nicht spoilern. Ansonsten gab es diesmal auch die ein oder andere Ecke, die nicht ganz rund war … ok, welche Ecken sind rund? Aber es passte hier und da nicht ganz, nach meinem Geschmack.

Bei der Sternevergabe ziehe ich, ich glaube das erste Mal in der Reihe, einen Stern ab. Die anderen Bücher haben mir da einfach besser gefallen und haben mich mehr mitgerissen.

Trotzdem eine Leseempfehlung für jeden, der nicht ganz ernst gemeinte Krimis mag, die mit sehr viel Humor gewürzt sind.


4 / 5 Sterne


Dienstag, 14. März 2017

Rezension zu „Cesario Aero“

Drei Menschen, die nicht verschiedener sein könnten, treffen hier zusammen. Abby, die Journalistin, Takeo der japanische Diplomatensohn bei dem man nicht weiß, ist er jetzt Samurai oder Beamter und der ungarische Pilot Vincent.

Eigentlich geht es darum, dass im ungarischen Königreich die Tausendjahrfeier bevorsteht. Doch diese wird erschüttert, als auf die Parade ein Anschlag verübt wird.

Abby und Takeo kommt das Ganze gleich seltsam vor und sie fangen mit eigenen Ermittlungen an. Vincent, eigentlich ein Pilot, der für das Cesarioi Aero in Ungarn ist, sträubt sich erst noch, den beiden zu helfen. Erst als das Flugzeugrennen auf dem Spiel steht, glaubt er Abby und hilft ihr, bei den Ermittlungen.

„Cesario Aero“ ist ein Steampunk Roman aus der Feder der Autorin Luzia Pfyl.

Das Cover mit dem Schädel und den Schwingen ist mir gleich ins Auge gefallen. Zwar sah der Roman zuerst für mich nach etwas historischem aus, auch durch das Lesen der Inhaltsangabe war nicht klar, dass ich hier einen Steampunk Roman in den Händen hielt. Egal, mit oder ohne Steam hätte ich den Roman gelesen.

Das Buch ist innen sehr schön gestaltet. Bei jedem Kapitelanfang findet man dieses Totenkopf Schwingen Zeichen als Wasserzeichen auf den Seiten. Dazu ist jede Seitenzahl von einem Totenkopf Zahnrad Zeichen umgeben. Auch sind die großen Kapitel mit Zeichen in kleine Kapitel geteilt. Das alles hat wirklich was.

Die Story an sich ist humorvoll und rasant geschrieben. Manchmal wachsen die Personen über sich hinaus und wissen schon Dinge, die noch gar nicht geschehen sind. Dann könnte man sich fragen, woher weiß die das eigentlich?

Auch weiß man mit Takeo nicht Recht, was er eigentlich ist oder werden wollte oder sollte. Leider benimmt er sich auch so. Eigentlich könnte man fast schon denken, dass er einfach nur nettes Beiwerk ist. Trotzdem mochte ich ihn.

Die Story hat mit Sicherheit ihre kleinen Fehler. Auch fehlt mir ein bisschen mehr Steampunk für die Geschichte. Trotzdem hat mir das Werk recht gut gefallen. Als Debütroman ist er der Autorin doch wirklich gut gelungen.

Lockere, recht spannende, humorvolle Unterhaltung mit der Würze von Steampunk und der Geschwindigkeit von Flugmaschinen. Dafür vergebe ich dann auch gerne mal überschwängliche 4 Sterne.

4 / 5 Sterne



Rezension zu „Red Planet – Roter Planet“

Die Zukunft. Der Mars. Die Menschen. In Kolonien leben die Menschen mittlerweile auf dem Mars. Doch die eisige Kälte macht den Menschen zu schaffen. Es reicht nicht mehr aus, sich nachts in die Gebäude zurückzuziehen. Es ist Winter auf dem Mars. Die Menschen bereiten sich auf den Wechsel auf die andere Marshalbkugel vor.

Kurz vor dem Umzug kommen Jim und Frank noch in die Schule. Diese liegt auf dem Weg zur anderen Siedlung. Somit sollen die beiden nicht mit ihren Eltern die Halbkugeln wechseln. Eigentlich freuen sie sich schon darauf. Doch keiner rechnet mit dem durchtriebenen neuen Rektor. Mit militärischem Drill und einem Geheimnis wartet er auf. Dies bekommen aber nur Jim und Frank heraus. Und so brechen sie heimlich auf, um ihre Eltern zu warnen.

„Red Planet – Roter Planet“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Robert A. Heinlein. Der Roman wurde bereits 1949 geschrieben und nun neu aufgelegt.

Das Cover ist schon ein klassischer Hingucker. Dieses Rot, dass ins Schwarze läuft, sie schon genial aus. Der Druck ist hier ziemlich groß und auseinandergezogen. Man könnte hier schon mutmaßen, dass so der Roman extrem in die Länge gezogen wurde. Dazu kommt noch die ein oder andere leere Seite. Ich mag so klein gedruckte Bücher nicht wirklich, allerdings bin ich auch nicht blind.

Die Personen Jim und Frank sind die typischen kleinen Jungs, die sich heldenhaft ins Getümmel stürzen. Der böse Rektor ist böse. Die Frauen gehören hinter den Herd und sollen stille sein. Die Männer haben ein Recht auf Waffen und die Herren der Welt ... Verzeihung, des Mars. Man merkt halt an jeder Ecke und Kante, dass der Roman ursprünglich bereits sehr alt ist.

Der Stil des Romans ist halt mittlerweile veraltet. Man muss sich beim Lesen darauf einstellen können, dass dies kein neuer Schreibstil ist. Hier findet man keine „neuzeitliche“ SF Geschichte. Hier werden die alten Klischees bedient und das in jeder Hinsicht.

Als Jugendbuch war die Story ganz in Ordnung. Dies hätte man allerdings etwas deutlicher auf dem Cover unterbringen können. Auf der Rückseite in der kurzen Autorenvorstellung hab ich das erst nach dem Lesen gefunden.

Für ihr Alter war die Story schon recht gut. In der heutigen Zeit, dürfte sie es etwas schwer haben, an ihren alten Glanz anzuschließen.


3 / 5 Sterne


Donnerstag, 9. März 2017

Rezension zu „Rocky Mountain Lion“

Independence ist ein Dorf mitten in den Rocky Mountains. Die Ethnologin Quinn Davis arbeitet vor Ort in der Wildtierstation „Lone Wolf Ranch“. Doch scheinen in der Nähe der Station Wilderer auf Tour zu sein. Immer wieder hat Quinn entsprechende Fallen rund um die Ranch gefunden.

Ihr zur Seite steht der Undercover Agent Archer Miller. Zusammen machen sie sich auf, die Wilderer zur Strecke zu bringen. Aber nicht nur die Wilderer liegen Quinn am Herzen. Immer mehr verliert sie ihr Herz an den Kollegen Miller.

„Rocky Mountain Lion“ ist der neunte Band einer Serie um die Ethnologin Quinn aus der Feder der Autorin Virginia Fox.

Trotz, dass es der neunte Teil einer Reihe ist, bin ich recht gut mitgekommen. Am Anfang brauchte ich etwas, um die ganzen Personen einzugliedern, war aber recht schnell in dem Roman drin.

Quinn selbst war mir recht sympathisch. Auch wenn ich ihre Art und Weise nicht immer nachvollzeihen konnte. Mit Miller hingegen hatte durchweg ich ein paar Probleme.

Die Story an sich hatte hier und da ein paar Denkfehler. Dann passten die Ereignisse nicht richtig zusammen oder wurden falsch weiter geschrieben.

Den Hintergrund der Geschichte fand ich sehr schön. Auch die Beschreibungen der Umgebung und Natur hat mir sehr gefallen.

Dass hier ein bisschen Romantik mit dabei ist, ist von der Inhaltsangabe ja auch klar. Das sie manchmal so weitschweifend ausgelebt wurde, war mir dann fast schon wieder zu viel. Da hätte ich mir im Gegenzug mehr Tiefe in der Geschichte gewünscht. Die Spannung war auch fast nur am Anfang des Buches zu greifen. Zum Ende hin nahm der Spannungsbogen merklich ab.

Der Schreibstil der Autorin ist flott und gut zu lesen. Daran hat es wirklich nicht gelegen.

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Die Farben, der Ausblick und der wunderschöne Puma haben was, dass mich zugreifen lies. Am Ende des Buches sind auch ein paar Rezepte zu finden. Die Idee fand ich sehr gelungen. Anschließend bekommt man auch noch eine kurze Leseprobe zum nächsten Band der Reihe. Dazu noch zwei Leseproben aus anderen Büchern der Autorin.

Das Buch war ganz gut und schnell zu lesen, allerdings muss ich nicht unbedingt die 8 Bände vorher noch lesen.


3 / 3 Sterne


Rezension zu „Made at Home Vol. 2“

Das Buch ist auf den ersten Blick gesehen ein Hingucker. Es ist groß, bunt und hat eine super Bindung. Mit der Ringbindung bleibt das gute Stück offen liegen, wo andere Bastelbücher gerne mal zuklappen.

Die Bilder sind beim ersten schnellen durchblättern ebenfalls bunt und machen erst einmal Lust auf Basteln.

Bei näherer Betrachtung schwindet allerdings die erste Euphorie stark zusammen.

Zum einen werde ich aufgefordert, die Vorlagen aus dem Buch zu schneiden. So etwas kann ich nicht besonders leiden. Oder ich bekomme Vorlagen aus dem Internet über die Verlagsseite angeboten. Drucken, vor allem in Farbe ist mir auf Dauer zu teuer. Es gibt in dem Buch keine gescheiten Vorlagen zum Herausnehmen und wieder hineinlegen, wie das in anderen Bastelbüchern zu finden ist.

Einige Vorschläge haben mir ganz gut gefallen. Zum Beispiel die Mini Gewächshäuser und die Ranke für die Pflanzen. Beides werde ich wohl auch gerne umsetzen.

Die Mehrheit der Vorschläge fand ich jedoch entweder überflüssig oder nicht gerade zum Nachmachen geeignet. Nicht weil es schwer gewesen wäre, sondern weil es einfach keine tollen Ideen waren. Manchmal kamen mir die Vorschläge vor, als hätte man eben nur etwas gebraucht, damit das Buch voll wird.

So kommen mir dann auch die leeren Seiten für eigene Ideen vor. Zum einen vielleicht ganz gut, um etwas aufzuschreiben. Auf den Hinblick der Seitenfüller-Bastelideen empfand ich diese leeren Seiten allerdings noch mehr als Lückenfüller und überflüssiger.

Das Preis Leistungsverhältnis ist hier schon sehr gespannt. Für 24,95 Euro bekommt man bei genauerer Betrachtung nicht sehr viel geboten. Manche Ideen sind wirklich gut und haben mir gefallen. Die Mehrheit kann man allerdings einfach mal überblättern.

Sehr schade, für ein Buch, das auf den ersten Blick wirklich viel erhoffen lässt.


2 / 5 Sterne